IG Metall: Audi muss Audi bleiben – mitbestimmt, modern, sozial

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Die IG-Metall-Liste für die Betriebsratswahlen 2022 bei Audi in Ingolstadt steht. Rund 1.700 gewerkschaftliche Vertrauensleute stellten im Rahmen einer Vertrauensleute-Vollversammlung 143 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Bereichen des Unternehmens auf. 

(Ingolstadt) Die rund 1.700 Vertrauensleute der IG Metall aktiv bei Audi haben ihre Liste mit 143 Kandidatinnen und Kandidaten zur Betriebsratswahl 2022 aufgestellt. Aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens fand die Abstimmung zum ersten Mal digital statt. Der Betriebsratsvorsitzende, Peter Mosch, sowie die beiden Stellvertretenden Vorsitzenden, Jörg Schlagbauer und Rita Beck, führen dabei als Listenführer die IG Metall in den Wahlkampf.

Jörg Schlagbauer, Vorsitzender der IG Metall bei Audi gibt sich kämpferisch: „Die IG Metall wird dafür sorgen, dass Audi auch in Zukunft Audi bleibt, ein mitbestimmtes, weltweit erfolgreiches Unternehmen, in dem die Menschen und ihre gemeinsame Arbeit im Mittelpunkt stehen. Deshalb fordern wir mehr Mitsprache und Selbstbestimmung für die Beschäftigten, einen echten und gelebten Kulturwandel und eine sozialverträgliche Transformation, die den Kolleginnen und Kollegen die Angst nimmt vor der Veränderung.“

Gleichberechtigt stehen deshalb neben den Themen der digitalen Transformation und ihre Auswirkungen auf den Standort sowie die Arbeitsplätze auch die soziale Nachhaltigkeit bei Audi ganz oben auf der Agenda der IG Metall: Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Produktion sowie beim mobilen Arbeiten, Investitionen in die Aufenthaltsqualität und die Werkinfrastruktur, Stärkung individuell angepasster Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote für die Beschäftigten, Absicherung und Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge sowie weitere Schritte zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in allen Bereichen.

„Für die kommenden Jahre stehen für die IG-Metall-Betriebsrätinnen und -Betriebsräte die erfolgreiche digitale Transformation des Unternehmens sowie die sozialen Interessen der Belegschaft weiterhin im Vordergrund“, so der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch, „Wir wollen deshalb den Standort und die Arbeitsplätze modernisieren und sichern, damit alle Audianerinnen und Audianer in diesen Zeiten des Umbruchs ihre Zukunft gestalten können – beruflich wie privat.“

„Die IG Metall bei Audi blickt auf vier erfolgreiche Jahre zurück“, erklärt Bernhard Stiedl, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ingolstadt. „Beschäftigungssicherung bis 2029, E-Modelle ‚Made in Ingolstadt‘ ab 2023, Verbesserung in der betrieblichen Altersvorsorge sowie Tariferhöhungen und tarifliche Sonderzahlungen. Die Vertrauensleute und Betriebsratsmitglieder der IG Metall gestalten das Unternehmen auf allen Eben mit. Dabei ergänzen sich Wirtschaftlichkeit sowie die Entwicklung des Standorts und der Arbeitsplätze als gleichrangige Ziele zum Wohl der Belegschaft.“

(Foto v.l.n.r.: Karola Frank, stellvertretende VK-Leiterin Audi Ingolstadt; Peter Mosch, Betriebsratsvorsitzender; Johann Horn, Bezirksleiter IG Metall Bayern; Jörg Schlagbauer, VK-Leiter Audi Ingolstadt; Bernhard Stiedl, Erster Bevollmächtigter IG Metall Ingolstadt)