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Die Beschäftigtenbefragung der IG Metall läuft seit sechs Wochen. Insbesondere in den letzten Tagen hat die Befragung noch einmal deutlich an Fahrt aufgenommen. Aus diesem Grund verlängert die IG Metall den Zeitraum der Befragung bis Freitag, 13.11.2020. Damit kann der Schwung genutzt werden, um weiteren Beschäftigten die Beteiligung zu ermöglichen.

„Mit knapp 6.000 Beteiligungen in der Geschäftsstelle Ingolstadt haben wir die Erwartungen sogar etwas übertreffen können“, freut sich Bernhard Stiedl, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ingolstadt. „Wir konnten aber beobachten, dass gerade in der letzten Woche die Beteiligung stark angestiegen ist. Aus diesem Grund begrüßen wir die Entscheidung des Vorstands, den Befragungszeitraum bis 13.11.2020 zu verlängern, um wirklich allen die Teilnahme zu ermöglichen“, so Stiedl weiter.

In der anlaufenden Tarifrunde 2021 beteiligt die IG Metall wie üblich die Beschäftigten in den Betrieben an der Themenfindung. Einige Schwerpunktthemen kristallisieren sich dabei im Vorfeld bereits heraus.  „Die Verkürzung der Arbeitszeit in jeder Form wird in der kommenden Tarifrunde in jedem Fall eine Rolle spielen,“ so Tamara Hübner, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Ingolstadt. „Der Vorschlag des Optionsmodells einer 4-Tage-Woche von Jörg Hofmann ist bei allen Beteiligten dabei auf große Zustimmung gestoßen“, ergänzt Hübner. Der Knackpunkt der Auseinandersetzung wird – nach Ansicht der Gewerkschaft – in der Forderung einer Kaufkraftstärkung liegen. Das übergeordnete Ziel der Tarifrunde liegt aber in der sozialen, demokratischen und ökologischen Ausgestaltung der Transformation.

In insgesamt fast 80 Betrieben im Raum Ingolstadt sind die Beschäftigten aufgerufen, sich an der Befragung weiterhin zu beteiligen. Die ersten Ergebnisse werden direkt im Anschluss an die Befragung vorliegen und können somit beim ersten Treffen der Tarifkommission berücksichtigt werden.